Klinik für manuelle Therapie Hamm

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QM-Projekte

Im Krankenhaus sind folgende ausgewählte Projekte des Qualitätsmanagements im Berichtszeitraum durchgeführt worden:

 

Qualitätsmanagementsystem

Aufbau eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000

Zurzeit wird der Aufbau eines umfassenden, prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 erarbeitet. Die Mitarbeiter und Leitungskräfte der Klinik werden hierbei von einer zertifizierten Unternehmensberatungsgesellschaft unterstützt.

 

Patientenbefragung

Seit dem Jahr 2001 haben unsere Patienten die Möglichkeit, durch die Beantwortung des Patientenfragebogens die Leistungen der Klinik zu bewerten und ihre ganz persönlichen Erfahrungen während ihres Klinikaufenthalts zu schildern. Diese Fragebögen werden insbesondere im Hinblick auf die Freitextanmerkungen kurzfristig ausgewertet, damit die Betriebsleitung ggf. zeitnah reagieren kann. Die Auswertung der quantitativen Parameter findet quartalsweise statt. Die Kriterien des Patientenfragebogens wurden von den Leitungskräften der Klinik überarbeitet und somit die Effektivität dieses wichtigen Qualitätsinstruments verbessert.

 

Untersuchungs- und Behandlungsmanagement

Einführung eines elektronisch unterstützten Untersuchungs- und Behandlungsmanagements

Die Ergebnisse des Projekts Prozessmanagement aus den Jahren 2002/3 werden im Berichtsjahr im Projekt Einführung einer elektronisch unterstützen patientenorientierten Behandlungsplanung umgesetzt. Nach eingehender Prozessanalyse der Untersuchungs- und Behandlungsabläufe durch eine Unternehmungsberatung wurden Kern- und Teilprozesse beschrieben, wobei die Ablauforganisation erheblich verbessert werden konnte. Schnittstellenprobleme und Wartezeiten im Untersuchungs- und Behandlungsablauf konnten hierdurch reduziert und die Arbeitszeiten der Mitarbeiter effektiver und effizienter genutzt werden. Durch den Einsatz von EDV wird das Leistungscontrolling vereinfacht und weitere Ressourcen gewonnen.

 

Elektronische Pflegeplanung

Einführung einer elektronisch unterstützten Pflegeplanung
Pflegeplanung und Pflegeprozess spielen eine zentrale Rolle in der Qualitätssicherung der Pflege. Nachdem im Rahmen eines Projektes ein Pflegekonzept auf pflegewissenschaftlicher Basis erarbeitet und eingeführt wurde, soll nun die Qualität der Dokumentation gesteigert werden. Vermeidung von Mehrfachdokumentation, Erfüllung von Nachweispflichten und Verbesserung der Kooperation im therapeutischen Team sowie mit weiterbehandelnden Kollegen und Einrichtungen sind hier einige der erstrebten Qualitätsziele.

 

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung in Diagnostik und Therapie

Mit der Einführung des Schmerzfragebogens DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie) verfolgen wir das Ziel, den Verlauf der Schmerzkrankheit unserer Patienten sowie die Effizienz der Behandlung hinreichend dokumentieren zu können. Diese standardisierte Verlaufsdokumentation ermöglicht uns, neben biografischen und allgemeinen Anamnesedaten auch Informationen über Schmerzintensität, globaler Lebensqualität sowie psychometrische Testskalen (Depressivität, Schmerzempfindung und Behinderungseinschätzung) zu erhalten.

Darüber hinaus setzen wir das Brief Symptom Inventory (BSI) als diagnostisches Instrument zur Erfassung subjektiver Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome ein. Zu Beginn der Behandlung von unseren Dipl.-Psychologen ausgewertet, haben wir die Möglichkeit, das Ausmaß der Belastung unserer Patienten besser einschätzen und unmittelbar psychotherapeutisch einwirken zu können.

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